Am Samstagnachmittag, dem 27. Juni 2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Mautern gemeinsam mit den Feuerwehren Kammern und Seiz um 15:41 Uhr zu einem Fahrzeugbrand auf die A9 Pyhrnautobahn in Fahrtrichtung Linz, zwischen der Raststation Kammern und der Abfahrt Mautern, alarmiert.
Ein Wohnmobil war aus bislang unbekannter Ursache während der Fahrt in Brand geraten und konnte vom Lenker noch auf den Pannenstreifen gelenkt werden. Die beiden Fahrzeuginsassen sowie ihre beiden Hunde konnten das Fahrzeug rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt. Die Alarmierung erfolgte durch die Besatzung eines vorbeifliegenden BMI-Polizeihubschraubers, die den Brand erkannte und umgehend an die Landesleitzentrale meldete.
Beim Eintreffen der zuerst eintreffenden Feuerwehren Kammern und Seiz stand das Wohnmobil bereits in Vollbrand. Unverzüglich wurde unter schwerem Atemschutz ein Löschangriff mit einem HD-Rohr eingeleitet.
Die nachrückenden Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Mautern errichteten umgehend eine Schaumlöschleitung und führten anschließend weitere Löscharbeiten unter schwerem Atemschutz mit Löschschaum durch. Durch den kombinierten Löschangriff konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht und vollständig abgelöscht werden. Abschließend wurde das Fahrzeug mit der Wärmebildkamera auf verbliebene Hitzequellen kontrolliert und gezielt nachgelöscht, um ein Wiederaufflammen auszuschließen.
Da durch die enorme Hitzeentwicklung auch die Straßenböschung Feuer gefangen hatte, wurde diese ebenfalls abgelöscht und ausreichend bewässert. Im Anschluss unterstützten die Einsatzkräfte die Fahrbahnreinigung sowie den Abschleppdienst bei der Bergung des vollständig ausgebrannten Wohnmobils.
Der Einsatz stellte die Feuerwehrkräfte aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen und der intensiven Löscharbeiten vor eine besonders große körperliche Belastung. Während der Löscharbeiten musste die A9 in Fahrtrichtung Linz vollständig gesperrt werden. Nach erfolgreicher Brandbekämpfung konnte rasch wieder eine Fahrspur für den Verkehr freigegeben werden.
Nach Abschluss aller Arbeiten konnten die eingesetzten Kräfte nach rund eineinhalb Stunden wieder in ihre Rüsthäuser einrücken.










